Jackfruit-Curry auf Sri Lanka

Meine ganze Sri Lanke-Reise über hab ich von allen Seiten gehört wie toll das Jackfruit-Curry ist und wie toll die Jackfruit ist und unbedingt probieren usw…Meine ganze Reise über habe ich jede Menge Jackfruits gesehn und von allen Seiten gehört „im nächsten Ort findest du das bestimmt“, aber ich habe dieses berühmt-brüchtigte Curry leider lange nirgendwo entdeckt. Bis ich drei Tage vor meinem Abflug in einem kleinen Familien-geführten Hostel in Sighiriya ankam und mein Hostelvater mir das „very healthy“ Jackfruit-Curry servierte. Und ja: Es war großartig. So ein milder süßlicher Geschmack und ein toller Fleischersatz. Nach dieser famosen Mahlzeit musste ich natürlich direkt recherchieren…Jackfruit oder auf deutsch Jackfrucht oder Jakobsfrucht ist die größte Frucht der Welt. Sie enthält nur 95 kcal pro 100g und dabei auch 14mg Vitamin C und andere gesunde Nährstoffe. Eine tolle vegetarische Alternative!

Neben dem grünen Curry gab es noch ein Auberginencurry und Mallung, einen typischen sin- ghalesischen Salat aus regionalen Gemüsesorten und geraspelter Kokosnuss. Mensch, ein Festmahl und wie glücklich ich war, noch in den Genuss der Jackfruit gekommen zu sein.

Pastéis de Bélem

In einer kleinen Bäckerei in Lissabon werden nach altem, geheimem Rezept diese Puddingtörtchen hergestellt. Die Menschenschlange an der Patisserie reichen bis weit auf die Straße raus und man kommt kaum drum herum, die Törtchen zu probieren. Und sie sind wirklich großartig! Mit Zimt-Zucker oder mit Puderzucker genießen!15086971_1257233730963837_1966481782_n

Feinkäserei im Pustertal

15134483_1257234427630434_1500277453_nPow Pow Pow! Ein absolutes PowerPaket gab es da auf der Rückreise vom Pragser Wildsee in Südtirol: Zwischenstopp war die Capriz Feinkäserei im Pustertal. Neben edelsten regionalen Kuh-, Büffel- und Ziegenkäsen gab es dieses Sandwich mit Trüffelkäse. Danach kann noch das Käsereimuseum besucht werden. Sehr zu empfehlen!15135539_1257234414297102_1539150515_n

Lamm und Bier auf Island

img_4927Der Eintopf hat besser geschmeckt als er aussah. Und obwohl ich kein großer Fleischesser bin, musste ich den für Island typischen Lammeintopf (Kjötsúpa) probieren. Massenlammhaltung gibt es auf Island nicht, da die Aufzucht alten Familientraditionen unterliegt und die Schafe auf den weiten Ländereien aufwachsen und von Hormon- und Antibiotika-Gaben selten etwas hören.

Somit konnte ich guten Gewissens meinen Eintopf genießen, der ganz viel Gemüse dabei hatte und mit typischem Roggenbrot daher kam. Dazu natürlich ein isländisches Bier.

Fijianische Kulinarik mit neuseeländischem Fisch

Auf den Fiji-Inseln gab es ein Gericht, dass beinahe in jedem Restaurant und in jedem Hostel serviert wurde: Frischer Fisch in Kokos-Chilli-Sauce und mit Cassava-Wurzel und -Blättern. Auf Neuseeland hatten wir das große Glück frisch gefangenen Fisch am Strand geschenkt zu bekommen.

Die Mamas auf Fiji haben uns netterweise das Rezept verraten und wIMG-20150424-WA0003ir haben es direkt nachgekocht. Aus Ermangelung der tollen frischen Zutaten auf Fiji mussten wir etwas improvisieren und auf Kokosmilch aus der Dose zurückgreifen. Anstatt Cassava-Wurzel gab es Petersilienwurzel und Süßkartoffel, anstatt Cassava-Blättern gab es Spinat.

Den Fisch brät man kurz von beiden Seiten in Kokosöl scharf an, dann mit Kokosmilch ablöschen. Chillischoten nach Geschmack, Knoblauch und etwas Ingwer dazu und köcheln lassen. Parallel die Süßkartoffeln kochen und die Petersilienwurzel kann man direkt in der Kokosmilch mitkochen lassen. Zum Schluss den Spinat zugeben und mit Gewürzen nach Belieben abschmecken. Auch wenn es nicht ganz an das Gericht von den Fijianern herankam, war es herrlich! Selten habe ich einen derart leckeren frischen Fisch gegessen.

Abendessen auf Fiji

Trotz einfacher Verhältnisse, wenigen Möglichkeiten und kaum importierten Lebensmitteln war das Esssen auf den Fiji-Inseln ein Traum. Es gab alles, was die jewilige Insel hergab. Kleine Bananen, frische Papaya und AnanasIMG-20150410-WA0031, Mango und Kokosnuss. Das Hühnchen lief wohl am Nachmittag noch fröhlich über die Insel und der Fisch schwamm eine Stunde zuvor noch im Meer herum (vielleicht haben wir ihn beim Speer-fishing sogar selbst gefangen).

Die Cassava-Wurzel, in Deutschland als Maniok bekannt, fehlte bei keiner Mahlzeit. Die Pflanze wächst auf allen Inseln und ist sozusagen die fijianische Kartoffel. Sowohl die Wurzel als auch die Blätter können gegessen werden.

Auch wenn die Fijianer als eines der übergewichtigsten Völker der Welt gelten, ist die Ernährung -so wie ich sie erlebt habe- sehr gesund, nährstoff- und abwechslungsreich. Die vielen bunten Farben versprechen eine hohe Vitamin-Vielfalt, es wird viel mit hochwertigem Kokosöl gekocht, täglich gibt es Fisch und Fleisch kommt nur selten auf den Tisch. Für uns war es täglich ein 5*****-Menü.